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Start › So helfen wir

Werde ich wieder gesund?

Das ist die Frage, die zählt. Hier beantworten wir die Sorgen, die Sie wahrscheinlich gerade beschäftigen – ehrlich und ohne Fachchinesisch.

Tut das weh?

Nein. Wir arbeiten ohne Bohren, ohne unangenehme Abdrücke und ohne Röntgen. Die Behandlung beginnt mit der sanften „Brille fürs Gebiss".

Wird an meinen Zähnen etwas verändert?

Nein. Wir beginnen mit herausnehmbaren Mitteln. Dauerhafte Schritte werden erst erwogen, wenn diese wirken.

Wie lange dauert es?

Wie schnell sich etwas verändert, ist von Mensch zu Mensch verschieden – da machen wir Ihnen keine Versprechungen. Der gesamte Regulationsprozess dauert in der Regel 12–18 Monate.

Schritt 1 – Klarheit

Die Diagnostik: ein CMD-Systemcheck

CMD betrifft den ganzen Körper – deshalb untersuchen wir auch den ganzen Körper. Modern, digital und für Sie angenehm.

Ausführliche Anamnese

Wir nehmen uns Zeit für Ihre ganze Geschichte – auch für das, was bisher niemand hören wollte.

Digitaler 3D-Scan

Ein hochauflösender Intraoralscan erstellt ein digitales Modell Ihrer Kiefer – schnell, präzise und ohne unangenehme Abdrücke.

EMG-Muskelmessung – das „EKG des Kiefers"

Die Elektromyografie leitet die elektrische Aktivität der Kau- und Kopfmuskulatur ab und macht sie als Kurve sichtbar – wie ein EKG des Kiefers. So sehen Sie schwarz auf weiss, welcher Muskel dauerhaft arbeitet, obwohl er ruhen sollte.

Elektronische Bissregistrierung

Ein digitales Abbild der Kaukräfte: Zahn für Zahn wird messbar, wo zu viel und wo zu wenig Druck ankommt – und wohin Ihr Unterkiefer beim Zubeissen tatsächlich ausweicht.

Gleichgewichtsmessung – vom Fuss zum Kiefer

Mit Wirbelsäulen- und Fussdruckmessung erfassen wir Gleichgewicht und Körperstatik entlang der gesamten Kette – in dieser Reihenfolge: Fuss → Becken → Wirbelsäule → Schulter → Nacken → Kopfmuskulatur → Kiefersystem, und das ohne Röntgenstrahlung. Wichtig zum Verständnis: Wir behandeln weder Wirbelsäule noch Füsse. Wir schauen von dort aus auf das Kiefersystem – es ist unser Ansatzpunkt, und die Messung zeigt uns, was dort ankommt.

Funktionelle Messungen & Bewegungsanalyse

Bewegungsbahnen des Unterkiefers und weitere funktionelle Messungen machen die Fehlsteuerung objektiv sichtbar – ohne Röntgenstrahlung.

Systemanalyse: cranio-mandibulär & cervical

Systemanalyse des cranio-mandibulären Systems (Kiefer) und des cervicalen Systems (Halswirbelsäule) – inklusive manueller Strukturanalyse, die Kiefergelenk, Muskeln und Bänder gezielt von Hand prüft.

Befundbesprechung & Diagnose

Wir zeigen Ihnen Ihre Daten visuell und erklären verständlich, was sie bedeuten – bis alles klar ist.

Behandlungsplan & Leistungsbeschreibung

Aus der Diagnose entsteht Ihr individueller Behandlungsplan. Vor jedem Schritt erhalten Sie eine Leistungsbeschreibung: was wir tun und warum es sinnvoll ist.

Wie sicher ist das? Für den Zusammenhang zwischen dem Kiefersystem und Kopf, Gesicht und Nacken gibt es gute fachliche Grundlagen. Für die Verbindung weiter nach unten – Wirbelsäule, Becken, Füsse – und für den Zusammenhang mit Ohrbeschwerden ist die Studienlage dagegen uneinheitlich. Was wir dazu sagen, beruht auf langjähriger klinischer Erfahrung und nicht auf gesichertem Beweis. Wir sagen Ihnen das lieber offen, als Ihnen eine Sicherheit vorzuspielen, die es nicht gibt.

Schritt 2 – Regulation

So läuft die CMD-Systemtherapie ab

Wir zwingen nichts in eine Form. Wir regulieren – wir führen ein aus dem Takt geratenes System in kleinen, kontrollierten Schritten zurück.

Dahinter steht eine bestimmte Sicht auf den Körper: die Systemmedizin. Sie versteht den Körper nicht als Baukasten aus Einzelteilen, sondern als System, das sich ununterbrochen selbst nachregelt – Haltung, Spannung, Gleichgewicht. Solange dieses Nachregeln gelingt, merken Sie nichts davon. Muss es über Jahre gegen einen Widerstand anarbeiten, wird es teuer für den Körper – und die Rechnung kommt oft an einer ganz anderen Stelle an als dort, wo der Widerstand sitzt.

Die CMD-Systemmedizin nimmt genau diese Sicht ein und macht das Kiefersystem zum Blickpunkt. Das ist keine Behauptung, dass dort alles herkommt – sondern die Feststellung, dass es eine der wenigen Stellen ist, an der sich die Steuerung gezielt und von aussen beeinflussen lässt. Genau das tut die CMD-Systemtherapie.

Vorbehandlung & Entlastung

Akute Muskelspannung lösen, damit Sie schnell spürbar Erleichterung erfahren.

Ihre individuelle „Brille fürs Gebiss"

Eine Sehschwäche korrigiert man nicht mit einer Operation, sondern zuerst mit einer Brille. Nach demselben Grundsatz gehen wir beim Kiefersystem vor: Eine millimetergenau gefertigte, herausnehmbare Positionierungsschiene führt den Unterkiefer in eine entlastende Position – ohne dass an gesunder Zahnsubstanz etwas verändert wird. Passt sie nicht, nehmen Sie sie heraus. Genau das macht sie zum sicheren ersten Schritt.

Justierung & Kontrolle

In regelmässigen Terminen justieren wir feinfühlig nach und begleiten den Regulationsprozess über die Zeit.

Psychologische Begleitung

Langer Leidensdruck hinterlässt Spuren. Wir begleiten den Weg auch psychologisch – damit Körper und Psyche gemeinsam zur Ruhe kommen.

Begleittherapien & optionale definitive Versorgung

Bei Bedarf interdisziplinär (Physiotherapie, Osteopathie). Dauerhafte Lösungen nur, wenn die Regulation nachhaltig wirkt – und wirklich nötig ist.

Das Herzstück

Neuromuskuläre Repositionierung

Der Kern der Behandlung ist die Repositionierung des Unterkiefers – nicht mechanisch erzwungen, sondern neuromuskulär und reflektorisch. Die „Brille fürs Gebiss" führt das Kiefersystem in die Position, die Muskeln und Nerven als entspannt „erkennen". So unterbricht sie den Teufelskreis aus Fehlsteuerung, Fehlbelastung und Schmerz – an der Ursache, nicht am Symptom.

  • herausnehmbar – an gesunder Zahnsubstanz wird nichts verändert
  • auf Ihren Biss millimetergenau abgestimmt
  • psychologisch begleitet, weil hoher Leidensdruck mitbehandelt gehört

Biss im Mund = Biss im Leben

Wenn das Kiefersystem wieder im Gleichgewicht ist, kehrt oft mehr zurück als Schmerzfreiheit: Schlaf, Energie, Zuversicht.

Biss fürs Leben.

Häufig verwechselt

Schiene ist nicht gleich Schiene

Viele Menschen kommen mit einer Schiene zu uns – und wissen nicht, welche sie tragen. Das ist kein Zufall: Drei sehr verschiedene Geräte tragen denselben Alltagsnamen. Sie verfolgen unterschiedliche Ziele, und keines ersetzt das andere.

Positionierungsschiene

Führt den Unterkiefer in eine entlastende Position und trägt die schrittweise Justierung. Sie ist der Kern unserer CMD-Systemtherapie – und setzt eine Funktionsdiagnostik voraus, weil sonst niemand weiss, wohin sie führen soll.

Aufbiss- oder Relaxierungsschiene

Entspannt die Kiefermuskulatur und dient der ersten Schmerzlinderung. Ein sinnvoller Schritt, wenn es akut ist – und bei uns oft der Auftakt, bevor überhaupt justiert wird.

Knirscher- oder Schutzschiene

Schützt die Zähne vor dem Abrieb durch nächtliches Knirschen. Wenn Sie knirschen, aber keine weiteren Beschwerden haben, ist genau das die richtige und deutlich günstigere Lösung. Dann brauchen Sie keine Systemtherapie – und wir sagen Ihnen das auch.

Ich habe eine Schiene aus der Drogerie oder aus dem Internet. Reicht die?

Zum Schutz der Zähne kann sie ihren Dienst tun. Was sie nicht kann: den Unterkiefer gezielt führen. Dafür müsste sie auf Ihre Messwerte abgestimmt sein – und dafür braucht es die Messung. Bringen Sie Ihre Schiene gern zum Termin mit, wir schauen sie uns an.

Und Botox? Davon hört man viel.

Botulinumtoxin entspannt die Kaumuskulatur vorübergehend, und bei sonst therapieresistenten Muskelschmerzen kann es im Einzelfall eine Überlegung wert sein. Wir setzen es nicht ein. In systematischen Übersichtsarbeiten zeigt sich gegenüber einer Scheinbehandlung kein durchgehender Vorteil, und bei wiederholter Anwendung ist ein Abbau von Knochensubstanz im Unterkiefer beschrieben. Dazu kommt unser eigener Grund: Wir wollen einen überlasteten Muskel nicht stilllegen, sondern verstehen, wogegen er anarbeitet.

Muss am Ende doch noch etwas abgeschliffen werden?

Nicht als Erstes und nicht ungefragt. Wir beginnen ausdrücklich mit dem, was sich wieder rückgängig machen lässt. Ist der Biss ohnehin schon zu niedrig, wäre Abschleifen sogar der falsche Weg – dann geht es um Aufbauen, nicht um Wegnehmen. Über dauerhafte Schritte sprechen wir erst, wenn die Regulation trägt und Sie es wollen.

Der nächste Schritt ist einfach

Im CMD-Strategiegespräch klären wir, ob diese Behandlung für Sie der richtige Weg ist. Unverbindlich.