CMD-Systemmedizin
Ein Fach für Menschen, die zwischen die Fachgebiete fallen.
Jede Fachrichtung untersucht ihr Organ und findet dort nichts. CMD-Systemmedizin schaut auf das, was dazwischen liegt: auf das Zusammenspiel. Und sie tut es in einer festen Reihenfolge, damit am Anfang eine Messung steht und keine Vermutung.
Warum es dieses Fach überhaupt gibt
Die Medizin ist in Fachgebiete geteilt, und das aus gutem Grund: Spezialisierung hat sie stark gemacht. Für die meisten Erkrankungen ist das die richtige Ordnung.
Für manche Menschen ist es die falsche. Wer Kopfschmerzen und Tinnitus und Nackenbeschwerden und schlechten Schlaf hat, wird viermal untersucht und bekommt viermal die Auskunft, dass in diesem Fach nichts zu finden ist. Alle vier Antworten sind richtig. Die Frage war falsch geteilt.
CMD-Systemmedizin ist der Versuch, diese Teilung an einer Stelle aufzuheben, an der sich das lohnt: am Kiefersystem. Nicht weil dort alles herkäme, sondern weil es mit allen vier Bereichen verbunden ist und weil man dort messen und eingreifen kann, ohne etwas zu zerstören.
Denken, messen, regulieren
Drei Schritte, immer in dieser Reihenfolge. Wer sie vertauscht, behandelt eine Vermutung.
CMD-Systemmedizin
Der Körper ist kein Baukasten aus Einzelteilen, sondern ein System, das sich ununterbrochen selbst nachregelt. Beschwerden erscheinen dort, wo der Ausgleich nicht mehr reicht, nicht dort, wo die Störung sitzt.
360°-CMD-Systemcheck
Bisslage, Muskelaktivität, Bewegung und Haltung werden gemessen, nicht geschätzt. In zwei Etappen mit einer Zwischenauswertung, damit niemand Messungen bezahlt, die nichts mehr beitragen.
CMD-Systemtherapie
Ein aus dem Takt geratenes System wird in kleinen, kontrollierten Schritten zurückgeführt. Mit herausnehmbaren Mitteln; an gesunder Zahnsubstanz wird nichts verändert.
Ein Wortstamm, drei Schritte. Das ist keine Sprachkosmetik: Wer die Denkweise übernimmt, aber ohne Messung behandelt, macht Systemmedizin ohne System.
Was dieses Fach nicht ist
Kein Ersatz
- Red Flags und unklare Befunde gehören in die fachärztliche Abklärung, vor jede Funktionsdiagnostik
- wir stellen keine Diagnose eines anderen Fachs in Frage
- Physiotherapie, HNO, Neurologie und Orthopädie bleiben zuständig; wir arbeiten mit ihnen, nicht gegen sie
Keine Alternativmedizin
- wir messen mit Geräten und rechnen mit Zahlen
- wir verorten uns innerhalb des anerkannten Rahmens: CMD gilt als multifaktoriell und biopsychosozial, die Erstlinie ist konservativ und nicht-invasiv
- wo wir über die Studienlage hinausgehen, schreiben wir es hin
Und weil es dazugehört: Ein neues Fach ist noch kein anerkanntes Fach. CMD-Systemmedizin ist keine von einer Fachgesellschaft geführte Facharztbezeichnung. Sie beschreibt, wie hier gearbeitet wird, und beansprucht keinen Titel, den es nicht gibt.
Was gesichert ist und was nicht
Für den Zusammenhang zwischen Kiefersystem und Kopf, Gesicht sowie Nacken gibt es tragfähige Grundlagen; die Mitbehandlung des Nackens ist Fachstandard. Für die Kopplung an Wirbelsäule, Becken und Fussstatik ist die Datenlage uneinheitlich, ebenso für Ohrbeschwerden. Was wir dazu sagen, ist unsere klinische Beobachtung und keine belegte Ursache.
Wer es genauer wissen will: Auf den Seiten für Fachpersonen steht zu jedem Fachgebiet, was gemessen belegt ist, mit welchen Zahlen und wo die Evidenz endet. Diese Seiten sind für Kolleginnen und Kollegen geschrieben, aber niemand hindert Sie daran, sie zu lesen.
Könnte das auf Sie zutreffen?
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