Ihre Patienten mit chronischen, wechselnden Schmerzen, für die sich keine medizinische Erklärung finden lässt
Sie betreuen Patientinnen und Patienten mit unklaren, therapieresistenten Beschwerden, bei denen das Kiefersystem eine Rolle spielen könnte? Wir sind darauf spezialisiert – und verstehen uns als Ergänzung zu Ihrer Arbeit, nicht als Konkurrenz.
Wo Ihr Fach an das Kiefersystem grenzt
Jedes Fachgebiet hat seine eigene Strecke. Jede nennt, was gemessen belegt ist, wo die Datenlage endet und wann eine Zuweisung etwas bringt. Verstanden als Ergänzung zu Ihrer Arbeit, nicht als Wertung.
Ihr Fachgebiet ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an – wir ordnen Ihren Fall gern ein.
Kinder und Jugendliche haben eine eigene Strecke: migräneartige Kopfschmerzen, Mundatmung, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Haltungs- oder Wachstumsauffälligkeiten – zur Kinderstrecke.
Wie wir mit der Evidenz umgehen – bevor Sie weiterlesen. Wir verorten uns innerhalb des anerkannten Rahmens: CMD gilt als multifaktoriell und biopsychosozial, die Erstlinie ist konservativ und nicht-invasiv. Genau so arbeiten wir.
Für den Zusammenhang zwischen Kiefersystem und Kopf, Gesicht sowie zervikaler Region gibt es tragfähige Grundlagen; die zervikale Mitbehandlung ist Fachstandard. Für die Kopplung an Wirbelsäulen-, Becken- und Fussstatik sowie für otologische Symptome ist die Datenlage dagegen uneinheitlich. Wo eine Aussage auf den Fachseiten unser klinisches Erklärungsmodell wiedergibt und keine belegte Kausalität, steht das dort unter „Wo die Evidenz endet". Wir kennzeichnen das lieber selbst, als es Ihrer Nachprüfung zu überlassen.
Und eine Selbstverständlichkeit, die wir trotzdem hinschreiben: Bei Red Flags und unklarem Befund gehört die fachärztliche Abklärung vor jede Funktionsdiagnostik. Die CMD-Sicht ist ergänzend, nicht ersetzend – wir stellen keine Ihrer Diagnosen in Frage und werten kein Verfahren ab.
Klare Rollenteilung: Wir behandeln ausschliesslich CMD-bedingte Funktionsstörungen – keine allgemeine Zahnmedizin und keine konkurrierende Kieferorthopädie. Ihre Patientinnen und Patienten bleiben Ihre; wir übernehmen den funktionellen Teil und überweisen zurück.
Fokussiert
Ausschliesslich CMD, keine allgemeine Zahnmedizin. Wir können deshalb Zeit und Messtechnik auf ein einziges Beschwerdebild richten.
Objektiv messend
Funktion wird gemessen, nicht vermutet – EMG, Bisskräfte, Bewegungsanalysen, Haltung, manuelle Strukturanalyse.
Substanzschonend
Wir beginnen mit herausnehmbaren Mitteln. An gesunder Zahnsubstanz wird nichts verändert.
CMD-Systemcheck & CMD-Systemtherapie
Unser CMD-Systemcheck läuft in zwei Etappen mit Zwischenauswertung und erfasst Zähne, Kaumuskulatur, Haltung und Wirbelsäule mit objektiven Messungen: digitaler 3D-Scan, EMG-Muskelmessung („EKG des Kiefers"), elektronische Bissregistrierung sowie Wirbelsäulen- und Fussdruckmessung – inklusive Systemanalyse des cranio-mandibulären und des cervicalen Systems sowie manueller Strukturanalyse. Ansatzpunkt bleibt durchgehend das Kiefersystem; Haltung und Statik erfassen wir, um zu sehen, was dort ankommt. Daraus entsteht der Behandlungsplan.
Therapeutisch arbeiten wir mit der „Brille fürs Gebiss" – einer herausnehmbaren, neuromuskulären Repositionierung im Sinne der CMD-Systemmedizin – psychologisch begleitet. Ablauf im Detail →
So läuft die Zusammenarbeit
- kurze Zuweisung genügt (Telefon, E-Mail oder Brief)
- strukturierter Befund- und Verlaufsbericht an Sie zurück
- interdisziplinäre Abstimmung mit Physio, Osteopathie, HNO
- klare Rücküberweisung nach Abschluss der Regulation
Patientin oder Patienten überweisen
Füllen Sie das Formular aus – beim Absenden öffnet sich eine fertig vorbereitete E-Mail an die Klinik, die Sie nur noch abschicken. Wir melden uns zur Terminvereinbarung und überweisen nach Abschluss zurück.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — wir nehmen die Angaben zur Zuweisung telefonisch auf und melden uns bei Ihrer Patientin oder Ihrem Patienten. Ein Rückruf ist innerhalb eines Werktags möglich.
Einen Fall besprechen?
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir klären unkompliziert, ob eine CMD-Abklärung für Ihre Patientin oder Ihren Patienten sinnvoll ist.
Kontakt für Fachpersonen